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Asviva S17 Indoor Cycle im Test

 

In der Produktbeschreibung des Asviva S17 Pro sind Funktionen aufgeführt, die ich in diesem Umfang bisher bei keinem anderen Spinning Bike in der Klasse um 1000 Euro gesehen habe.
Ein Grund für mich, das Bike auf Herz und Nieren zu testen.

Wie so oft ist mein Testbericht umfangreich geworden.
Wer nicht den ganzen Artikel lesen möchte, kann das Inhaltsverzeichnis nutzen oder die Zusammenfassung lesen.
Hier gibt es eine Übersicht mit Größentabelle aller von mir getesteten Indoor Cycles.

 

 

 

Zusammenfassung: Asviva Indoor Cycle S17 Pro Bluetooth

 

Das Bild zeigt das Asviva S17 Indoor Cycle im Test

Asviva S17 im Test

Das S17 vereint Ergometertechnik mit Wattsteuerung und ein robustes Spinning Rad mit starrem Antrieb in einem Bike.

Durch die elektronische Magnetbremse hat das Asviva Indoor Cycle insgesamt 16 automatisierte Programme und eine Wattanzeige.

Bis auf den unteren Teil der Verkleidung und der Flaschenablage, die aus Kunststoff sind, ist der Rahmen und alle anderen Bauteile aus Aluminium oder Stahl gefertigt.

Das S17 hat den größten Einstellbereich aller von mir bisher getesteten Spinning Bikes.
Es eignet sich für große und kleine Personen. Häufig sitzen Menschen unter 1,70 Meter auf Indoor Bikes wie auf einer Streckbank, das ist beim Asviva nicht der Fall. Durch den weiten Einstellbereich können auch kleine Personen eine moderate Sitzposition einnehmen.

Über die Bluetooth-Schnittstelle kann das Bike mit der Kinomap und Zwift App genutzt werden.

Im Lieferumfang bereits enthalten ist ein Polar Brustgurt und Kombipedale mit Fußschlaufen auf einer und SPD Klicksystem auf der anderen Seite.

 

Die Schwächen des Asviva S17

 

Die Bedienungsanleitung ist schlecht übersetzt.
Die Tabletablage ist so angebracht, dass wenn man die Apps nutzen möchte, die Bedientasten am Display vom Tablet oder Smartphone verdeckt werden.
Die Flaschenablage aus Kunststoff wirkt billig und ist wackelig.
Der Abstand zwischen den Pedalen ist für Radsportler, die einen kleinen Q-Faktor brauchen, mit 210mm zu groß.

Das Bild zeigt das Empfehlungssiegel für das Asviva Indoor Cycle S17 Pro

 

Mein Fazit

 

Obwohl das Bike auch Schwächen hat, kenne ich derzeit keinen anderen Anbieter in dieser Preisklasse, der ein ähnliches Bike mit diesem Funktionsumfang im Sortiment hat.

Aus diesem Grund bekommt das Bike von mir eine Kaufempfehlung.

 

 

Stärken und Schwächen des  Asviva S17 Pro

 

 

  • Qualität
  • Preis-Leistung
  • Anpassungsmöglichkeiten
  • Bluetooth Schnittstelle
  • Zwift u. Kinomap
  • Wattanzeige
  • Trainingsprogramme
  • Brustgurt inklusive
  • SPD Klickpedale

 

 

  • Bedienungsanleitung
  • Tabletablage
  • Flaschenablage
  • Keine USB Ladebuchse
  • Q-Faktor

Für welche Göße ist das Asviva S17 passend?

 

Das Indoor Bike eignet sich für Schrittlängen von 67 bis 104 Zentimeter. Das entspricht etwa Körpergrößen zwischen 1,55 Meter und 2,05 Meter.

Wie immer der Hinweis: Personen unter 1,60 Meter und über 2 Meter müssen vor dem Kauf unbedingt die Schrittlänge (Innenbeinlänge) ausmessen. Hier findet Ihr eine Anleitung dazu.

Die Sattelhöhe lässt sich vertikal in 16 Stufen mit einem Rastermaß von 2 cm verstellen. Horizontal kann der Sattelabstand zum Lenker stufenlos um 10 cm verändert werden.
Der Lenker kann in 13 Stufen um 21 cm vertikal und um 10 cm stufenlos horizontal angepasst werden.
Durch diesen großen Einstellbereich lässt sich das Bike auch für kleinere Personen gut anpassen.
Der Abstand von der Mitte des Sattels zum Lenker beträgt in der niedrigsten Einstellung gerade einmal 35 cm.

 

Das Bild zeigt die Einstellmöglichkeiten am Asviva S17

Einstellmöglichkeiten 1. Lenker. 2. Sattel

 

 

Wer kann mit dem S17 trainieren?

 

Das Asviva S17 Pro eignet sich als Alternative für Radsportler im Winter und bei schlechtem Wetter.
Fitnesssportler, die wie im Studio zu Musik trainieren möchten, kommen genauso auf ihre Kosten wie Breitensportler, denen ein normaler Fahrradergometer zu konservativ ist.

Hinweis: Der Q-Faktor ist mit 210 mm größer als bei einem Rennrad oder Mountainbike.

 

Wofür eignet sich das Asviva Indoor Bike?

 

Das S17 eignet sich für Cardio- und Rehatraining, genauso wie für Spinning- und intensives Krafttraining.

 

  • Cardiotraining
  • Rehatraining
  • Bewegungstraining
  • Ausdauertraining
  • Kraftausdauer
  • Kraft
  • Frequenz und Motorik
  • Intervalle (HIIT und Tabata)
  • Rennsimulation (Zwift App)

 

 

Wie ist das Fahrgefühl auf dem Indoor Cycle S17?

 

Das Bild zeigt den Testbetrieb

Asviva Test mit Aussicht 😉

Die Sitzposition lässt sich gut an die vom Fahrrad gewohnten Maße anpassen. Dadurch hat man von Beginn an ein sehr gutes Fahrgefühl.
Mit dem verbauten Sportsattel bin ich auf Anhieb zurechtgekommen. In der Mitte gibt es einen leichten durchgehenden Kanal der den Druck im Dammbereich reduziert.
Der Lenker ist griffig und hat den richtigen Durchmesser. Zum Umgreifen gibt es vier verschiedene Positionen.
Das Bike ist durch den Riemenantrieb und die berührungslose Magnetbremse leise.
Die große Schwungscheibe sorgt für einen guten Rundlauf, wodurch der Tritt dem normalen Radfahren sehr nahekommt.
Die 32 Widerstandsstufen sind fein abgestimmt. Bei einer Trittfrequenz von 80 steigt der Widerstand pro Stufe um etwa 15 Watt an.
Der Anfangswiderstand ist niedrig, bei einer Frequenz von 50 Umdrehungen werden gerade einmal 20 Watt erreicht. Beim maximalen Widerstand mit 80 Umdrehungen kam ich bis Stufe 23 und 400 Watt.
Im Wiegetritt war bei mir auf Stufe 26 Schluss, die Stufe 32 konnte ich nicht erreichen. Auch für ambitionierte und leistungsstarke Sportler ist der Widerstand mehr als ausreichend.

 

Wie laut wird das Testbike beim Training?

 

Das Bike ist durch die Magnetbremse und den Rillenriemenantrieb sehr leise.
Bei geringstem Widerstand lag die gemessene Lautstärke bei 43 Dezibel.
Auf der höchsten Stufe, die ich noch mit einer Trittfrequenz von 80 Umdrehungen treten konnte, zeigt das Messgerät 46 Dezibel an.
Eine ruhige Wohnung hat einen Geräuschpegel von etwa 45 Dezibel.

 

Wie ist die Anlieferung und Montage?

 

Die Lieferung erfolgt mit der Spedition in einem 46 kg schweren Karton.
Bei der Bestellung muss man seine Telefonnummer angeben, damit die Spedition einen Anlieferungstermin vereinbaren kann.

Die Bedienungsanleitung ist vermutlich maschinell aus dem Englischen übersetzt und deshalb nicht wirklich gut.
Die benötigten Werkzeuge sind im Lieferumfang enthalten.
Für die Montage brauchte ich ca. 45 Minuten.

 

 

Was kann der Trainingscomputer?

 

Das Bild zeigt den Trainingscomputer mit Ablage für Smart Devices

Trainingscomputer im Alugehäuse mit Ablage

Der Trainingscomputer sitzt in einem stabilen Aluminiumgehäuse.
Befestigt ist das Display mit einem Aluhalter direkt auf der horizontalen Lenkerverstellung.

Die Ablage für Smart Devices ist ebenfalls aus Aluminium und sitzt unten am Gehäuse. Unpraktischerweise verdeckt das Tablet die Bedientasten, die beim Einsatz der Apps gebraucht werden.

 

Tipp: Um das Ablageproblem zu lösen, lege ich mein Tablet auf die kurzen Lenkerstummel in der Lenkermitte und sichere das ganze mit einem Gummiband gegen abrutschen.

 

Der Computer zeigt 6 Zahlenwerte an, wobei die Werte für RPM und Speed und die Werte Level und Watt sich ein Anzeigefeld teilen und immer im Wechsel von 5 Sekunden angezeigt werden.
Darunter befindet sich die grafische Anzeige der Programme in Balkenform.
Unterhalb der Anzeige sind 6 Bedientasten. Jeder Tastendruck wird mit einem leisen Piepton quittiert.

Hinweis: Der Trainingscomputer schaltet sich nach dem Training automatisch nach 5 Minuten aus.
Wenn das Programm nicht mit der Stop Taste beendet wurde oder noch eine Bluetooth Verbindung zu einer Trainingsapp besteht, kann sich das Display nicht von alleine ausschalten.

 

Anzeigen im Display

 

TIME : Fahrzeit
SPEED / RPM : Geschwindigkeit / Trittfrequenz
CALORIES: Kalorien
DISTANCE. zurückgelegte Kilometer
LEVEL / WATT : Widerstandsstufe / Watt
PULSE: Puls

 

Bedienelemente

 

RESET: Stellt nach Beendigung des Trainings die Werte wieder auf null zurück. Im Einstellmodus wird mit der Taste eine Stufe zurückgesprungen. Bei einer Trainingspause wird die Resettaste zum Beenden des Trainings benutzt.

START/ STOP: Mit dieser Taste wird der Schnellstart gestartet. Programme werden gestartet und pausiert.

▲▼: Mit diesen Tasten werden Werte erhöht oder reduziert auch während des Trainings.

MODE: Mit dieser Taste kommt man in den Programmmodus oder durch wiederholtes Drücken in den Einstellmodus der persönlichen Daten, wie Alter und Gewicht. Durch weiteres Drücken kommt man zu den Werten der Trainingszeit oder Trainingskilometer.

RECOVERY: Damit wird die Erhohlungspulsmessung gestartet. Dabei wird der Puls nach dem Training eine Minute lang gemessen und die Erholungsfähigkeit nach Schulnoten bewertet.
Dafür muss ein Brustgurt getragen werden.

 

Trainingsprogramme

 

Das Bild zeigt die Trainingsprofile des Asviva S17

Vorgegebene Trainingsprogramme im Display des S17

Schnellstart
P 1 – 10 vorgegebene Trainingsprofile

P 11- 12 eigene Nutzerprogramme
P 13 – 15 Herzfrequenz gesteuerte Programme
P 16 Wattprogramm

 

Bei den Herzfrequenzprogrammen 13 -15 wird als maximal Puls 220 minus Lebensalter zugrunde gelegt. Die Werte können manuell um 10 Schläge nach oben angepasst werden.

 

P13 ist bei 60% – 63% vom maximal Puls
P14 ist bei 70% – 73% vom maximal Puls
P15 ist bei 80% – 83% vom maximal Puls

 

Wie wird der Puls gemessen?

 

Der Puls kann mit dem mitgelieferten Polar T34 Brustgurt oder mit jedem anderen uncodierten 5 kHz Gurt gemessen und an den Trainingscomputer übertragen werden.

 

 

 

Mit welchen Apps lässt sich das Indoor Cycle von Asviva nutzen?

 

Das Bild zeigt die Kinomap Trainingsauswahl und Videoscreenshot mit verschiedenen Anzeigen

Kinomap Trainingsauswahl und Videoscreenshot

 

Derzeit kann das Bike mit der Kinomap und Zwift App gekoppelt werden.
Für beide Apps wird ein Abo benötigt.

 

 

Kinomap App

 

Das Bild zeigt die Auswahl der richtigen Sensoren für das Asviva S17 Indoor Cycle

Auswahl der richtigen Sensoren für das Asviva S17 Indoor Cycle

In der Kinomap gibt es das Bike noch nicht unter der Marke Asviva.
Zum Verbinden muss der Button „Sensors ANT+ /Bluetooth smart“ ausgewählt werden und danach FTMS mit Bluetooth Smart 4.0.

Richtig angezeigt wird der Widerstand in Watt, die Trittfrequenz und der Puls.
Die Geschwindigkeit wird aus Trittfrequenz und Wattleistung in Verbindung mit dem aktuellen Höhenprofil berechnet und kann in der App noch fein justiert werden.

Die Anpassung des Widerstandes und damit der Geschwindigkeit erfolgt am Trainingscomputer über die Pfeiltasten.

Die Kinomap App kann sieben Tage kostenlos und in vollem Umfang getestet werden, danach ist ein Abo notwendig.
Gebucht werden kann das Abo, monatlich, jährlich oder auf Lebenszeit.

 

Das Bild zeigt das Streamen der Kinomap App auf den Desktop

Kinomap kann auf den Desktop oder ein Smart TV gestreamt werden.

 

Zwift App

 

Die Zwift App erkennt automatisch die Bluetoothschnittstelle und Trittfrequenzsensoren.

Korrekt angezeigt werden in der App die Watt und Trittfrequenz.
Die Geschwindigkeit berechnet die App mit diesen Daten unter Berücksichtigung der Steigung oder des Gefälles. Deshalb stimmt die Geschwindigkeitsanzeige nicht mit dem Trainingscomputer überein.

Für den Puls benötigt man zusätzlich einen Bluetooth fähigen Brustgurt.

Die Anpassung des Widerstandes beziehungsweise der Geschwindigkeit erfolgt am Trainingscomputer nicht in der App.

25 Kilometer und maximal 7 Tage kann Zwift kostenlos getestet werden. Danach wird ein Abo benötigt für ca. 15 Euro monatlich.

 

 

 

Alternativen zum Asviva S17

 

Aktuell ist mir kein Spinning Bike mit Wattanzeige und elektronisch gesteuerter Magnetbremse in dieser Preisklasse bekannt. Mit geringerem Funktionsumfang gibt es das Schwinn IC8 und das Sportstech SX600.

 

Schwinn IC8

 

Das Schwinn IC8 Indoor Cycle hat eine Magnetbremse wird aber mechanisch über einen Drehknopf gebremst und hat deshalb keine integrierten Programme und Wattanzeige.
Nur in Verbindung mit der Zwift App wird die eingestellte Widerstandsstufe in Watt umgerechnet. Die Kinomap kann ebenfalls mit dem IC8 genutzt werden.

 

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Sportstech SX600

 

Das SX600 hat zwar eine elektronisch gesteuerte Bremse, die automatisierte Programme zulässt.
Eine Wattanzeige gibt es aber nur nach Ende des Trainings.
Das SX600 ist neben der FitShow App nur noch mit der Kinomap App kompatibel.

 

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Wie gut ist die Technik und Verarbeitung des Asviva S17?

 

Das Asviva Speedbike ist gut verarbeitet und es gibt nur wenige Kunststoffteile.
Das komplette Lenkerstützrohr mit der horizontalen Verstellung und die Sattelstütze sind aus Aluminiumprofilen gefertigt.
Im Bereich der Bohrungen zur Höheneinstellung sind zusätzlich Metallschienen aus Edelstahl zur Verstärkung angebracht.

Die Verkleidung des Lenkerstützrohrs ist ebenfalls aus Aluminium hergestellt, der schwarze untere Verkleidungsteil ist aus Kunststoff gefertigt.

Der Hauptrahmen unter der Verkleidung und die Standfüße bestehen aus beschichtetem Stahl.

Das Tretlager ist mit einem Außendurchmesser von 66 mm riesig.
Als Lager kommen gedichtete und wartungsfreie Rillenkugellager zum Einsatz.

Die Tretlagerachse hat keine Vierkantaufnahme wie beim Fahrrad, sieh ist rund.
Die Kurbel wird mit vier M8 er Inbusschrauben befestigt.
Die Bremsmagnete sitzen in einem Gussteil.

Die Kurbeln haben ein 9/16“ Fahrradpedalgewinde, sodass jederzeit Pedalsysteme vom Fahrrad verbaut werden können.
Die Pedale haben auf einer Seite Körbchen für normale Schuhe und auf der Rückseite ein Klickmechanismus der SPD kompatibel ist.
Die passenden Cleats werden mitgeliefert.

Das Speedbike wird durch ein Netzteil mit einem stabilen 1,45 Meter langen Kabel, mit Strom versorgt. Der Anschluß ist hinten links am Gerät, tief unten angebracht.

Was mir bei den Anbauteilen nicht gefallen hat, ist die Flaschenablage aus Kunststoff. Sie wirkt im Vergleich zum Rest des Bikes billig und instabil.

 

Das Bild zeigt die Technik des Asviva S17

1. Magnetbremse; 2. Tretlager u. Antriebswelle; 3. Steuermotor für die Bremse; 4. Schwungscheibe; 5. Antriebsrad

 

Welche Pflege und Wartung ist notwendig?

 

Für die Pflege reicht ein feuchtes Tuch, mit dem der Schweiß nach dem Training abgewischt wird.
Das Asviva Speedbike S17 ist wartungsfrei.
Einzig die Verschraubungen des Sattels, Lenkers und der Pedale sollten regelmäßig auf ihren festen Sitz überprüft werden.

 

Welches Zubehör wird benötigt?

 

Damit auf dem Boden keine Abdrücke und Kratzer entstehen, sollte das S17 auf einer Bodenschutzmatte stehen.

Wer das Bike mit der Zwift App nutzen möchte, braucht noch einen Bluetooth-Brustgurt.

Flaschenablage, uncodierter Brustgurt für das Display und SPD Klickpedale mit Cleats sind im Lieferumfang bereits enthalten.

 

 

Technische Daten, Abmessungen und Gewichte

 

Die Angaben wurden von mir gemessen.
Es handelt sich nicht um Hersteller Angaben.

 

  • Gewicht mit Verpackung: 46,8 KG
  • Gewicht ohne Verpackung: 42,8 KG
  • Aufstellmaß: Länge 128 cm, Breite 52 cm, Höhe 125 cm
  • Kurbelarm Länge: 170 mm
  • Tretlagerwelle: oversized rund (nicht für Fahrradkurbeln passend)
  • Pedalgewinde: 9/16“ für Fahrradpedale passend
  • Q-Faktor: 210 mm
  • Bremssystem: Magnet
  • Lenker Ø: 32 mm
  • Griffpositionen: 4-5
  • Handpulssensoren: keine
  • Sattelaufnahme: Standardkloben für Fahrradsattel
  • Sattelhöhe gemessen Mitte Tretlager Oberkante Sattel: max. 92,5 cm und min. 59,5 cm
  • Verstellbereich Sattelhöhe: 33 cm
  • Horizontaler Verstellbereich Sattel: 10 cm
  • Verstellbereich Lenkerhöhe: 21 cm
  • Horizontaler Lenker Verstellbereich: 10 cm
  • Größter Abstand zwischen Lenker und Sattel gemessen Mitte / Mitte: 72 cm
  • Kleinster Abstand zwischen Lenker und Sattel gemessen Mitte / Mitte: 35 cm
  • Geeignet für Schrittlängen von: min. 67 cm bis max. 104 cm

 

Wer noch andere Maße wie die Tretlagerhöhe, Einstiegshöhe oder Lenkerhöhe vom Boden aus gemessen benötigt, kann diese in den Kommentaren erfragen.

 

Service und Kontaktdaten von Asviva

 

Die Erreichbarkeit trotz Corona war gut.
Die Beantwortung meiner Anfragen hat maximal drei Werktage gedauert.
Der Service und die Beratung sind von Montag bis Freitag zwischen 11 und 18 Uhr telefonisch erreichbar.
Telefon: 02133 – 936 750 7
Außerdem per E-Mail service@asviva.de
oder direkt über die Webseite. https://www.asviva.de/service/support

 

Fragen und Kommentare zum Asviva S17 Test

 

Wenn Du Fragen zum Asviva Bike oder zu meinem Test hast, schreibt mir diese in die Kommentare. Ich werde Dir schnellstmöglich antworten.

 

Viel Spaß beim Training

Armin

 

 


Kommentare


Armin 24. Oktober 2020 um 15:58

Hallo Björn,
der Widerstand wird nur mit den Pfeiltasten am Trainingscomputer angepasst. Einen separaten Drehknopf gibt es nicht.
Der rote Hebel am Lenkerstützrohr ist für die Notbremsung gedacht.

Viele Grüße Armin


Björn 23. Oktober 2020 um 22:29

Hallo Armin, top Artikel. Eins habe ich nicht verstanden, kann der Widerstand dann nur über die Pfeile gesteuert werden oder gibt es irgendwo noch einen klassischen Drehknopf/Hebel. Gruss Björn


Armin 23. Oktober 2020 um 21:47

Hallo John,
es freut mich wenn ich Dir helfen konnte.

Gruß Armin


John 23. Oktober 2020 um 21:29

Hallo Armin,
vielen Dank für die schnelle un kompetente Antwort.
Das sind eigentlich genau die Informationen die ich gerne von den Herstellern erwarte, die aber leider nirgends in den Verkaufsunterlagen zu finden sind.
Du hast mir sehr geholfen, ich werde das S17 nun über den affiliate Link auf der Homepage bestellen.

Viele Grüße
John


Armin 23. Oktober 2020 um 17:11

Hallo Frauke,

das Schwinn IC8 hat eine manuelle Magnetbremse ohne Trainingsprogramme und Wattanzeige.
Asviva S17 hat eine elektronisch gesteuerte Magnetbremse mit Wattanzeige und integrierten Programmen.
Beide haben fast die gleiche Grundhöhe beim Asviva lässt sich allerdings der Lenker näher zum Sattel und höher einstellen. Weshalb eine bequemere Sitzposition möglich ist.
Ich hoffe das hilft Dir weiter.
Liebe Grüße Armin


Frauke 23. Oktober 2020 um 14:46

Hallo ,
Eine super Seite mit vielen Infos. Ich bin 1,65 weiblich und fahre sonst im Studio Spinning.
Ich schwanke zwischen dem Asviva 17 und dem Schwinn Speedbike IC8. Kannst du mir da
Evtl. noch die gravierendsten Unterschiede aufgeben. Sind die Einstellungen des Sattels und des Lenkers gleich?
Bin 59ig fahre leidenschaftlich Fahrrad /Spinning , möchte aber auch in 5 Jahren noch mit evtl. Mal Rückenproblemen mit dem Rad zurechtkommen.
Vielen Dank


Armin 23. Oktober 2020 um 13:37

Hallo John,
im Wattprogramm passt sich die Bremse automatisch an den vorher eingestellten Wattwert an.
Erhöhe ich meine Trittfrequenz sinkt der Widerstand aber die Wattleistung bleibt gleich und umgekehrt.

Es gibt drei Herzfrequenzprogramme die bei 60,70 und 80 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegen. Für die Berechnung wird das Alter eingegeben. Der vom System berechnete Wert kann aber um 10 Schläge nach oben angepasst werden.
Während des Trainings kann man dann die Zielherzfrequenz mit den Pfeiltasten noch nach oben oder unten korrigieren.

Etwa alle 30 Sekunden passt der Trainingscomputer den Bremswiderstand an, um den Pulswert im Zielbereich zu halten.
Wählt man einen hohen Zielpuls kann es allerdings ein paar Minuten dauern bis man diesen erreicht weil sich der Widerstand in diesem Programm nicht manuell höher stellen lässt.

Ich hoffe meine Antwort hilft Dir weiter.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Armin


John 23. Oktober 2020 um 10:49

Hallo, vielen Dank für den ausführlichen Test.
Deine Seite ist eine Super Grundlage für die Entscheidung ein solches Gerät zu kaufen.
Leider bin ich mir immer noch etwas unischer.

Das S17 hat je eine elektronisch gesteuerte Bremse.
Sstellt sich der Wiederstand bei den Watt Programmen automatisch ein?
Kann ich eine Wattzahl eingeben die ich treten möchte und die Bremse regelt das je nach Drehzahl/Trittfrequenz automatisch, oder muss man selbst nachjustieren?

Das S17 hat laut Beschreibung „Pulsbprogramme“ sind hiermit HRC Programme gemeint?
Kann man eine zu erreichende Herzfrequenz z.B. 150 Schläge/Minute vorgeben und der Wiederstand der Bremse regelt sich automatisch wenn die gewünschte Herzfrequenz erreicht ist, oder muss man hier selbst nachjustieren?

Vielen Dank für eine Anwort.
Beste Grüße
John


Armin 21. Oktober 2020 um 09:21

Hallo Daniel,
es freut mich das Dir meine Seite gefällt.
Die Magnete sind beim S17 Dauermagnete die keinen Strom brauchen. Einzig der Stellmotor der den Abstand der Magnete zur Schwungscheibe steuert und das Display benötigen Strom. Der Stromverbrauch ist der gleiche egal ob großer oder kleiner Widerstand.
Anders ist das bei Geräten mit Induktionsbremse. Bei diesen wird das Magnetfeld mit Strom über eine Spule erzeugt.
Zu Beginn habe ich den Stromverbrauch gemessen. Der Verbrauch ist allerdings so niedrig, dass das als Entscheidungsgrundlage unerheblich ist.

Viele Grüße Armin


Daniel 20. Oktober 2020 um 21:16

Hallo Armin,
erst einmal vielen Dank für Deine ausführlichen Berichte! Deine Seite ist die beste deutschsprachige Entscheidungshilfe weit und breit.
Mich würde einmal interessieren, wie viel Strom das Bike bzw. die Magnetbremse zieht, wenn man mit 300 Watt Leistung tritt. Sind dazu Daten bekannt? Ich habe dazu auf Anhieb nichts gefunden.
Viele Grüße
Daniel


Armin 16. Oktober 2020 um 15:41

Hallo Michael,
der Fahrer bewegt sich. Die Geschwindigkeit mit der er unterwegs ist hängt vom Widerstand ab. Den musst Du wie oben schon erwähnt, am Display einstellen.
Ich schick Dir ein Handyvideo das ich gerade gemacht habe. In meinem Youtube Video zum S17 werde ich auch auf Zwift und Kinomap eingehen. Das Video werde ich hoffentlich bis Ende Oktober Anfang November fertig haben.

Viele Grüße Armin


Michael 16. Oktober 2020 um 11:31

Hallo,

ich habe eine Frage.
Der Support von Asviva sagte mir, dass bei der Zwift App die Daten angezeigt werden, sich der Fahrer aber nicht bewegt. Deshalb hatte mir man von einem Kauf wenn ich Zwift benutzen will abgeraten.
Wie war es bei Ihnen?
Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
Michael


Armin 13. Oktober 2020 um 10:34

Hallo Benni,
der Widerstand muss bei der Kinomap und Zwift App über die Tasten am Display angepasst werden. Dafür gibt es aber beim S17 die Wattanzeige.

Viele Grüße Armin


Benni 12. Oktober 2020 um 23:28

Hallo vielen Dank für deinen Test. Ich habe aber noch die Frage ob sich der Wiederstand automatisch einstellt wenn ich zwift oder kinomap nutze!? Im store hatte der Fachhändler beim sportstechsx 600 dies bei kinomap vorgeführt. Ist das hier auch möglich? Und auch für zwift?


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