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Asviva S17 Indoor Cycle im Test

 

UPDATE: Ab Dezember 2020 wird das Asviva S17 Pro mit einer WLAN fähigen Touchscreen Konsole ausgeliefert. Dadurch hat sich der Preis erhöht.

 

In der Produktbeschreibung des Asviva S17 Pro sind Funktionen aufgeführt, die ich in diesem Umfang bisher bei keinem anderen Speed Bike in der Klasse um 1000 Euro gesehen habe.
Ein Grund für mich, das Bike auf Herz und Nieren zu testen.

Wie so oft ist mein Testbericht umfangreich geworden.
Wer nicht den ganzen Artikel lesen möchte, kann das Inhaltsverzeichnis nutzen oder die Zusammenfassung lesen.
Hier gibt es eine Übersicht mit Größentabelle aller von mir getesteten Indoor Cycles.

 

 

 

Zusammenfassung: Asviva Indoor Cycle S17 Pro Bluetooth

 

Das Bild zeigt das Asviva S17 Indoor Cycle im Test

Asviva S17 mit neuer Trainingskonsole

Das S17 vereint Ergometertechnik mit Wattsteuerung und ein robustes Indoor Rad mit starrem Antrieb in einem Bike.

Durch die elektronische Magnetbremse hat das Asviva Indoor Cycle insgesamt 16 automatisierte Programme und eine Wattanzeige.

Bis auf den unteren Teil der Verkleidung und der Flaschenablage, die aus Kunststoff sind, ist der Rahmen und alle anderen Bauteile aus Aluminium oder Stahl gefertigt.

Das S17 hat den größten Einstellbereich aller von mir bisher getesteten Indoor Bikes.
Es eignet sich für große und kleine Personen. Häufig sitzen Menschen unter 1,70 Meter auf Indoor Bikes wie auf einer Streckbank, das ist beim Asviva nicht der Fall. Durch den weiten Einstellbereich können auch kleine Personen eine moderate Sitzposition einnehmen.

Über Wlan kann das Bike mit der Kinomap und iConsole+ App genutzt werden.

Im Lieferumfang bereits enthalten ist ein Polar Brustgurt und Kombipedale mit Fußschlaufen auf einer und SPD Klicksystem auf der anderen Seite.

 

Die Schwächen des Asviva S17

 

Die Bedienungsanleitung ist schlecht übersetzt.
Die Tabletablage ist so angebracht, dass wenn man die Apps nutzen möchte, die Bedientasten am Display vom Tablet oder Smartphone verdeckt werden.
Die Flaschenablage aus Kunststoff wirkt billig und ist wackelig.
Der Abstand zwischen den Pedalen ist für Radsportler, die einen kleinen Q-Faktor brauchen, mit 210mm zu groß.
Das neue Touchscreen-Display entspricht nicht der Preisklasse.

 

 

Mein Fazit

 

Durch den massiven Preisanstieg in den letzten Monaten und wegen der Problem mit der Touchscreen-Konsole, bekommt das Bike von mir nur eine bedingte Kaufempfehlung.

 

 

Stärken und Schwächen des  Asviva S17 Pro

 

 

  • Qualität
  • Anpassungsmöglichkeiten
  • Kinomap u. iConsole+
  • Wattanzeige
  • Trainingsprogramme
  • Brustgurt inklusive
  • SPD Klickpedale

 

 

  • Bedienungsanleitung
  • Flaschenablage
  • Keine USB Ladebuchse
  • Q-Faktor
  • Touchscreendisplay
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Für welche Göße ist das Asviva S17 passend?

 

Das Indoor Bike eignet sich für Schrittlängen von 67 bis 104 Zentimeter. Das entspricht etwa Körpergrößen zwischen 1,55 Meter und 2,05 Meter.

Wie immer der Hinweis: Personen unter 1,60 Meter und über 2 Meter müssen vor dem Kauf unbedingt die Schrittlänge (Innenbeinlänge) ausmessen. Hier findet Ihr eine Anleitung dazu.

Die Sattelhöhe lässt sich vertikal in 16 Stufen mit einem Rastermaß von 2 cm verstellen. Horizontal kann der Sattelabstand zum Lenker stufenlos um 10 cm verändert werden.
Der Lenker kann in 13 Stufen um 21 cm vertikal und um 10 cm stufenlos horizontal angepasst werden.
Durch diesen großen Einstellbereich lässt sich das Bike auch für kleinere Personen gut anpassen.
Der Abstand von der Mitte des Sattels zum Lenker beträgt in der niedrigsten Einstellung gerade einmal 35 cm.

 

Das Bild zeigt die Einstellmöglichkeiten am Asviva S17

Einstellmöglichkeiten 1. Lenker. 2. Sattel

 

 

Wer kann mit dem S17 trainieren?

 

Das Asviva S17 Pro eignet sich als Alternative für Radsportler im Winter und bei schlechtem Wetter.
Fitnesssportler, die wie im Studio zu Musik trainieren möchten, kommen genauso auf ihre Kosten wie Breitensportler, denen ein normaler Fahrradergometer zu konservativ ist.

Hinweis: Der Q-Faktor ist mit 210 mm größer als bei einem Rennrad oder Mountainbike.

 

Wofür eignet sich das Asviva Indoor Bike?

 

Das S17 eignet sich für Cardio- und Rehatraining, genauso wie für Indoorcycling  und intensives Krafttraining.

 

  • Cardiotraining
  • Rehatraining
  • Bewegungstraining
  • Ausdauertraining
  • Kraftausdauer
  • Kraft
  • Frequenz und Motorik
  • Intervalle (HIIT und Tabata)

 

 

Wie ist das Fahrgefühl auf dem Indoor Cycle S17?

 

Das Bild zeigt das Asviva S17 im Test

Asviva Indoorbike S17 im Test

Die Sitzposition lässt sich gut an die vom Fahrrad gewohnten Maße anpassen. Dadurch hat man von Beginn an ein sehr gutes Fahrgefühl.
Mit dem verbauten Sportsattel bin ich auf Anhieb zurechtgekommen. In der Mitte gibt es einen leichten durchgehenden Kanal der den Druck im Dammbereich reduziert.
Der Lenker ist griffig und hat den richtigen Durchmesser. Zum Umgreifen gibt es vier verschiedene Positionen.
Das Bike ist durch den Riemenantrieb und die berührungslose Magnetbremse leise.
Die große Schwungscheibe sorgt für einen guten Rundlauf, wodurch der Tritt dem normalen Radfahren sehr nahekommt.
Die 32 Widerstandsstufen sind fein abgestimmt. Bei einer Trittfrequenz von 80 steigt der Widerstand pro Stufe um etwa 15 Watt an.
Der Anfangswiderstand ist niedrig, bei einer Frequenz von 50 Umdrehungen werden gerade einmal 20 Watt erreicht. Beim maximalen Widerstand mit 80 Umdrehungen kam ich bis Stufe 23 und 400 Watt.
Im Wiegetritt war bei mir auf Stufe 26 Schluss, die Stufe 32 konnte ich nicht erreichen. Auch für ambitionierte und leistungsstarke Sportler ist der Widerstand mehr als ausreichend.

 

Wie laut wird das Testbike beim Training?

 

Das Bild zeigt den Testbetrieb

Asviva Test mit Aussicht 😉

 

Das Bike ist durch die Magnetbremse und den Rillenriemenantrieb sehr leise.

Bei geringstem Widerstand lag die gemessene Lautstärke bei 43 Dezibel.
Auf der höchsten Stufe, die ich noch mit einer Trittfrequenz von 80 Umdrehungen treten konnte, zeigt das Messgerät 46 Dezibel an.

Zum Vergleich, eine ruhige Wohnung hat einen Geräuschpegel von etwa 45 Dezibel.

 

 

Wie ist die Anlieferung und Montage?

 

Die Lieferung erfolgt mit der Spedition in einem 46 kg schweren Karton.
Bei der Bestellung muss man seine Telefonnummer angeben, damit die Spedition einen Anlieferungstermin vereinbaren kann.

Die Bedienungsanleitung ist vermutlich maschinell aus dem Englischen übersetzt und deshalb nicht wirklich gut.
Die benötigten Werkzeuge sind im Lieferumfang enthalten.
Für die Montage brauchte ich ca. 45 Minuten.

 

 

Neue Trainingskonsole ab 12/2020

 

Das Bild zeigt den neuen Trainingscomputer des Asviva S17 Indoor Cycles

Die neue Trainingskonsole des Asviva S17

Seit Dezember 2020 wird das Asviva S17 Pro mit einer WLAN fähigen Touchscreen Konsole mit integrierten Lautsprechern ausgeliefert.

Die Konsole hat eine Wlan Schnittstelle.

Damit können die iConsole+ und die Kinomap App genutzt werden.

Beide Apps sind bereits auf dem Trainingscomputer installiert.

Es gibt 32 elektronische Widerstands-Stufen, 12 vordefinierte Programme und 1 Watt Programm.

 

UPDATE 2021 zum Trainingscomputer

Das neue Touchscreen-Display hat ein geschlossenes Android System.
Diese Applikationen sind bereits installiert.

 

Das Bild zeigt die installierten Apps des Asviva S17

Installierte Apps im Trainingscomputer

Kinomap
iConsole+
Netflix
Youtube
Spotify
Google Chrome
Facebook
Twitter
Instagram
Amazon Prime Video
Amazon Shopping

 

In der Konsole sind zwei Lautsprecher integriert.
Die Konsole ist 27 cm breit und 22 cm hoch.
Der Bildschirm hat eine Breite von 21,5 cm und eine Höhe von 12,5 cm.

 

Wie wird der Puls gemessen?

 

Der Puls kann mit dem mitgelieferten  Brustgurt oder mit jedem anderen uncodierten 5 kHz Gurt gemessen und an den Trainingscomputer übertragen werden.

 

 

 

Mit welchen Apps lässt sich das Indoor Cycle von Asviva nutzen?

 

Das Bild zeigt die Kinomap Trainingsauswahl und Videoscreenshot mit verschiedenen Anzeigen

Kinomap Trainingsauswahl und Videoscreenshot

 

Derzeit kann das Bike mit der Kinomap und iConsole+ App gekoppelt werden.
Für die Kinomap App wird ein Abo benötigt, die iConsole+ ist kostenlos.

 

 

Kinomap App

 

Das Bild zeigt die Auswahl der richtigen Sensoren für das Asviva S17 Indoor Cycle

Auswahl der richtigen Sensoren für das Asviva S17 Indoor Cycle

In der Kinomap gibt es das Bike noch nicht unter der Marke Asviva.
Zum Verbinden muss der Button „Sensors ANT+ /Bluetooth smart“ ausgewählt werden und danach FTMS mit Bluetooth Smart 4.0.

Richtig angezeigt wird der Widerstand in Watt, die Trittfrequenz und der Puls.
Die Geschwindigkeit wird aus Trittfrequenz und Wattleistung in Verbindung mit dem aktuellen Höhenprofil berechnet und kann in der App noch fein justiert werden.

Die Anpassung des Widerstandes und damit der Geschwindigkeit erfolgt am Trainingscomputer über die Pfeiltasten.

Die Kinomap App kann sieben Tage kostenlos und in vollem Umfang getestet werden, danach ist ein Abo notwendig.
Gebucht werden kann das Abo, monatlich, jährlich oder auf Lebenszeit.

 

Das Bild zeigt das Streamen der Kinomap App auf den Desktop

Kinomap kann auf den Desktop oder ein Smart TV gestreamt werden.

 

 

 

iConsole+ App

 

Die iConsole+ App ist kostenlos und kommt bei vielen Herstellern zum Einsatz.

Sinnvolle Trainingsprogramme sind das Schnellstart Programm, das Intervall Programm, die Routenplanung mit Bildern aus Google Street View und das Konstante Leistung Programm.

In der Bedienungsanleitung ab Seite 17 gibt es eine  Anleitung zur iConsole App.

Bedienungsanleitung Asviva S17 und iConsole

 

Youtube Video zur iConsole+ App

 

Zum Video auf Youtube

 

 

Alternativen zum Asviva S17

 

Aktuell ist mir kein Indoor Bike mit Wattanzeige und elektronisch gesteuerter Magnetbremse in dieser Preisklasse bekannt. Mit geringerem Funktionsumfang gibt es das Schwinn IC8 und das Sportstech SX600.

 

Schwinn IC8

 

Das Schwinn IC8 Indoor Cycle hat eine Magnetbremse wird aber mechanisch über einen Drehknopf gebremst und hat deshalb keine integrierten Programme und Wattanzeige.
Nur in Verbindung mit der Zwift App wird die eingestellte Widerstandsstufe in Watt umgerechnet. Die Kinomap kann ebenfalls mit dem IC8 genutzt werden.

 

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Sportstech SX600

 

Das SX600 hat zwar eine elektronisch gesteuerte Bremse, die automatisierte Programme zulässt.
Eine Wattanzeige gibt es aber nur nach Ende des Trainings.
Das SX600 ist neben der FitShow App nur noch mit der Kinomap App kompatibel.

 

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Wie gut ist die Technik und Verarbeitung des Asviva S17?

 

Das Asviva Speedbike ist gut verarbeitet und es gibt nur wenige Kunststoffteile.
Das komplette Lenkerstützrohr mit der horizontalen Verstellung und die Sattelstütze sind aus Aluminiumprofilen gefertigt.
Im Bereich der Bohrungen zur Höheneinstellung sind zusätzlich Metallschienen aus Edelstahl zur Verstärkung angebracht.

Die Verkleidung des Lenkerstützrohrs ist ebenfalls aus Aluminium hergestellt, der schwarze untere Verkleidungsteil ist aus Kunststoff gefertigt.

Der Hauptrahmen unter der Verkleidung und die Standfüße bestehen aus beschichtetem Stahl.

Das Tretlager ist mit einem Außendurchmesser von 66 mm riesig.
Als Lager kommen gedichtete und wartungsfreie Rillenkugellager zum Einsatz.

Die Tretlagerachse hat keine Vierkantaufnahme wie beim Fahrrad, sieh ist rund.
Die Kurbel wird mit vier M8 er Inbusschrauben befestigt.
Die Bremsmagnete sitzen in einem Gussteil.

Die Kurbeln haben ein 9/16“ Fahrradpedalgewinde, sodass jederzeit Pedalsysteme vom Fahrrad verbaut werden können.
Die Pedale haben auf einer Seite Körbchen für normale Schuhe und auf der Rückseite ein Klickmechanismus der SPD kompatibel ist.
Die passenden Cleats werden mitgeliefert.

Das Speedbike wird durch ein Netzteil mit einem stabilen 1,45 Meter langen Kabel, mit Strom versorgt. Der Anschluß ist hinten links am Gerät, tief unten angebracht.

Was mir bei den Anbauteilen nicht gefallen hat, ist die Flaschenablage aus Kunststoff. Sie wirkt im Vergleich zum Rest des Bikes billig und instabil.

 

Das Bild zeigt die Technik des Asviva S17

1. Magnetbremse; 2. Tretlager u. Antriebswelle; 3. Steuermotor für die Bremse; 4. Schwungscheibe; 5. Antriebsrad

 

Welche Pflege und Wartung ist notwendig?

 

Für die Pflege reicht ein feuchtes Tuch, mit dem der Schweiß nach dem Training abgewischt wird.
Das Asviva Speedbike S17 ist wartungsfrei.
Einzig die Verschraubungen des Sattels, Lenkers und der Pedale sollten regelmäßig auf ihren festen Sitz überprüft werden.

 

Welches Zubehör wird benötigt?

 

Damit auf dem Boden keine Abdrücke und Kratzer entstehen, sollte das S17 auf einer Bodenschutzmatte stehen.

Wer die erste Version des Bikes hat  und die Zwift App nutzen möchte, braucht noch einen Bluetooth-Brustgurt.
Hinweis: Die Zwift App ist nur mit der ersten Version des Bikes, kleiner Trainingscomputer ohne Touchscreen, komaptibel.

Flaschenablage, uncodierter Brustgurt für das Display und SPD Klickpedale mit Cleats sind im Lieferumfang bereits enthalten.

 

 

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Technische Daten, Abmessungen und Gewichte

 

Die Angaben wurden von mir gemessen.
Es handelt sich nicht um Hersteller Angaben.

 

  • Gewicht mit Verpackung: 46,8 KG
  • Gewicht ohne Verpackung: 42,8 KG
  • Aufstellmaß: Länge 128 cm, Breite 52 cm, Höhe 125 cm
  • Kurbelarm Länge: 170 mm
  • Tretlagerwelle: oversized rund (nicht für Fahrradkurbeln passend)
  • Pedalgewinde: 9/16“ für Fahrradpedale passend
  • Q-Faktor: 210 mm
  • Bremssystem: Magnet
  • Lenker Ø: 32 mm
  • Griffpositionen: 4-5
  • Handpulssensoren: keine
  • Sattelaufnahme: Standardkloben für Fahrradsattel
  • Sattelhöhe gemessen Mitte Tretlager Oberkante Sattel: max. 92,5 cm und min. 59,5 cm
  • Verstellbereich Sattelhöhe: 33 cm
  • Horizontaler Verstellbereich Sattel: 10 cm
  • Verstellbereich Lenkerhöhe: 21 cm
  • Horizontaler Lenker Verstellbereich: 10 cm
  • Größter Abstand zwischen Lenker und Sattel gemessen Mitte / Mitte: 72 cm
  • Kleinster Abstand zwischen Lenker und Sattel gemessen Mitte / Mitte: 35 cm
  • Geeignet für Schrittlängen von: min. 67 cm bis max. 104 cm

 

Wer noch andere Maße wie die Tretlagerhöhe, Einstiegshöhe oder Lenkerhöhe vom Boden aus gemessen benötigt, kann diese in den Kommentaren erfragen.

 

Service und Kontaktdaten von Asviva

 

Die Erreichbarkeit trotz Corona war gut.
Die Beantwortung meiner Anfragen hat maximal drei Werktage gedauert.
Der Service und die Beratung sind von Montag bis Freitag zwischen 11 und 18 Uhr telefonisch erreichbar.
Telefon: 02133 – 936 750 7
Außerdem per E-Mail service@asviva.de
oder direkt über die Webseite. https://www.asviva.de/service/support

 

Fragen und Kommentare zum Asviva S17 Test

 

Wenn Du Fragen zum Asviva Bike oder zu meinem Test hast, schreibt mir diese in die Kommentare. Ich werde Dir schnellstmöglich antworten.

 

Viel Spaß beim Training

Armin

 

 


Kommentare


Bjoern 20. Juni 2021 um 14:05

Hallo Armin,
vielen Dank fuer den Test. Er gab mir den Impuls das Rad nach langen Vergleichen zu bestellen. Nach 2,5 Monaten ist das Rad nun angekommen. Die Lieferung voellig unkompliziert. Das Monitoring und die Informationen waehrend der Bestellung waren sehr gut. Ich wusste jederzeit, wie der Status ist.
Das Rad ist natuerlich mit dem mitgelieferten Werkzeug nicht komplett zu montieren. Spaetestens bei den Pedalen hoert es auf. Ich habe das S17 bestellt, da ich bereits 1 Jahr mit einem Skandika Atlantis und Tablet mit Kinomap unterwegs bin und jetzt in intensiveres Training einsteigen will. Das dann ein Rad mit integriertem Tablet die erste Wahl ist, liegt nahe. Die staendigen manuellen Verbindungen der Kinomap App sind schon etwas nervig.
Das Rad war schnell montiert, jedoch funktionierte es nicht, Im Buch konnte ich auch keinen Hinweis finden, wie der Stromanschluss erfolgt und das Rad eingeschaltet wird. OK, das bekomme ich hin, kam aber ins gruebeln, als das Rad nicht funktionierte. Kurzerhand fing ich an die Spannungsversorgung zum messen, erst Netzteil, dann am Stecker des Tablet, alles soweit ok. Die Hotline ist auf einem Samstag nicht erreichbar, also entschied ich mich das sehr billig anmutende Tablet aufzuschrauben. Es zeigt sich leider deutlich, dass hier wirklich an allem gespart wurde und ein minimalster Aufwand sowohl in Qualitaet der Komponenten als auch der Verarbeitung investiert wurde. Letztendlich war das Flachkabel des Displays nicht gesichert und rausgerutscht und der Grund fuer die Nichtfunktion.
Wie schon beschrieben, gehoert das Display eher zur unteren Liga und ist bei weitem nicht mehr zeitgemaess. Das billige Plastikgehaeuse und die Haptik ist eine Zumutung. Ebenso die ungeschuetzte Steckverbindung des Displays. Besonders aergert mich die Irrefuehrung von ASViva, die auf den Produktfotos ein deutlich groesseres Display (sichtbarer Bereich) zeigen. Allein das ist schon ein Grund, das Rad zurueckzusenden.
Die Ersteinrichtung, sprich Updates der Apps erfordert sehr viel Geduld und Zeit. Die Performance des Tablets ist einfach unterirdisch. Sehr schade, truebt es doch den wie von Armin beschriebenen sehr guten Eindruck des Rads.
Das von ASViva erstellte System und die Bedienung sind intuitiv zu bedienen. Die Kinomap App – die fuer mich eigentlich entscheidend ist – funktioniert, die Verbindung zum Rad ist fest eingestellt, somit kann man direkt loslegen. Leider ist zu Beginn der Trainings immer eine laengere Wartezeit einzuplanen, da Videodaten zwischengepuffert werden muessen. Ich fuehre das auf die sehr schlechte WiFi Performance zurueck. Sollte es waehrend eines Videos mal zu einer kurzen Unterbrechung kommen, ist die Sporteinheit erstmal durch erneutes Laden unterbrochen. Das kann dann schon mal 20-30 Sekunden dauern :-(. Und das bei niedrigster Aufloesung (SD). Ansonsten fragt die Kinomap App bei jedem Start nach einem Update. Ich habe es nach 4-5 Mal aufgegeben, zum Glueck kann man das ueberspringen. Alle anderen Sportprogramme habe ich noch nicht getestet. Der mitgelieferte Brustgurt funktioniert (ist halt Polar) und verbindet sich automatisch.
Von den mitgelieferten anderen Apps habe ich Youtube getestet, klingt es doch verlockend seine Lieblingsvideos zu schauen und gleichzeitig Sport zu treiben. Ihr koennt Euch sicherlich vorstellen, dass das nicht so gut funktioniert und Videos lediglich ruckelig mit stotterndem Ton abgespielt werden. Voellig unbrauchbar.
Ich habe einen Tag nach Lieferung an den Support geschrieben, meine Erfahrungen geteilt und um Stellungnahme gebeten. So wie ich das aber bisher gelesen habe, ist es wohl eher sinnvoll gleich von Beginn an Fristen zu setzen. Ich bin gespannt, wann der Support antwortet.
Fazit: Ich glaube nicht, dass ich ein fehlerhaftes Rad geliefert bekommen habe. Ich befuerchte eher, dass dies der Standard ist und sich die Probleme mit einem Update nicht einfach aus der Welt schaffen lassen. Ich schaue mich dann schon mal weiter um nach einer Alternative…
@Armin: Hast Du alternative Vorschlaege zum S17 mit Tablet und Kinomap oder gerne auch mit eigenem Tablet, Danke.

Viele Gruesse
Bjoern

Antworten

Armin 20. Juni 2021 um 15:31

Hallo Bjoern,

Danke für den ausführliche Bericht. Eine alternative ist das Sportstech SX600, wobei ich Dir nicht sagen kann ob das Display größer und hochwertiger ist.
Wenn Du keine automatisierten Programme nutzt und ein gutes Tablet hast kommt noch das Schwinn IC8 in Frage.

Ich würde mich freuen wenn Du mir eine Rückmeldung gibst ob und wie das Problem mit dem S17 gelöst werden konnte.

Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag
Armin

Armin 12. Juli 2021 um 09:38

Hallo Armin,
anbei ein Update zum Indoor Bike. Es zeigen sich leider weitere Schwaechen. Der Lenker hat horizontal etwas Spiel, nicht sonderlich schlimm aber ich Frage mich, wie das in den naechsten Monaten aussieht, wenn wir das Rad laengere Zeit im Einsatz hatten.
Auch die Trainingsprogramme abseits von Kinomap machen mir zu schaffen. Die App mit den vorgefertigten Programmen stuertzt gerne ab bzw. beendet das Training einfach. Manchmal nach 15 Minuten aber auch schon mal nach 3 Minuten. Das ist sehr aergerlich, da einfach kein Verlass auf die Programme ist. Das Tablet ist nach einem Neustart recht fluessig, jedoch nach dem ersten Starten einer App praktisch kaum noch zu bedienen.
Ich habe am 20.06 Kontakt mit dem Support aufgenommen. Eine Rueckmeldung kam 2 Tage spaeter, mit der Bitte, erstellte Videos per Mail! zur Verfuegung zu stellen, Bilder hatte ich dem Formular schon angefuegt. Ueber jenes Formular liessen sich aber keine Videos hochladen, obwohl diese nur 30MB gross waren und explizit der Anhang von Dateien genannt war. Seitdem habe ich nichts mehr gehoert.
Ich habe mich entschlossen, vom Wiederrufsrecht Gebrauch zu machen. Ich sehe wenig Chancen auf eine Besserung. Zwar habe ich jetzt den Aufwand und die Kosten fuer den Versand. Aber lieber so, als staendig Aerger mit der Hotline und ein nicht funktionierendes Rad. Hat jemand schon Erfahrung bei ASViva mit Wiederruf gemacht?
Mein naechstes Rad werde ich auf jeden Fall bei einem Haendler ausprobieren und dann kaufen.
Viele Gruesse
Bjoern


Markus 18. Juni 2021 um 08:14

Hallo Leute,

ich habe gestern nach 4,5 Monaten Lieferdauer (!) das S17 erhalten. Der Aufbau hat mich ungefähr 1 Std. gekostet. Das mitgelieferte Werkzeug ist nicht gut zu gebrauchen, nehmt besser euer eigenes. Die Schweißnähte sind in Ordnung, die Pulverbeschichtung an nicht sichtbaren Stellen teilweise bröckelig oder nicht vorhanden. Die Plastikumhausung empfinde ich als etwas schwabbelig. Das 9/16 Gewinde bei den Pedalen ist so schlecht, dass ich die Pedale nicht montieren kann. Muss ich jetzt noch eigenständig nachdrehen. Display und die Apps funktionieren bei mir einwandfrei. Das Touchdisplay funktioniert auch, allerdings ist die Haptik miserabel. Eine Rücksendung kommt für mich aufgrund der Wartezeiten erstmal nicht in Frage. So im Großen und Ganzen stelle ich das Preis-Leistungs Verhältnis in Frage…

Antworten

Jürgen 7. Mai 2021 um 20:26

Hi Armin, hallo in die Runde,

als ich den Test gelesen habe, war ich zuerst begeistert, aber als ich von dem geschlossen System und Trainingsdasten nur via kinomap gelesen habe, hat sich das schnell gelegt.

Kennt jemand eine offene Alternative mit Wattmessung die sich per Ant+ bzw. Bluetooth mit Zwift und Co. nutzen lässt ?

Danke schon mal.

SG Jürgen

Antworten

Armin 8. Mai 2021 um 09:44

Hallo Jürgen,

mit Bluetooth, Ant+ und Wattmessung fallen mir nur das Life Fitness IC6, IC7 und das Wahoo Kickr Bike ein.
Alternative wäre ein einfacheres aber robustes Speedbike, wie das Life Fitness IC1 oder Sportstech SX400. Ausgerüstet mit Wattmesspedalen und Bluetooth Sensoren für Geschwindigkeit und Trittfrequenz. Zusatzkosten etwa 600 bis 700 Euro.

Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Armin


Matthias 6. Mai 2021 um 22:34

Habe das selbe Problem wie viele hier. Das Rad macht von Beginn an bei der Benützung sehr laute Geräusche die aus dem Inneren des Körpers kommen.
Die Erfahrung mit dem Kundendienst war miserabel. Fast 1 Monat nach der 1. Support Anfrage gibt es immer noch keine Lösung.
Wie auch bei anderen hier beschrieben lässt sowohl die Verarbeitung des Displays als auch dessen Bedienerfreundlichkeit zu wünschen übrig.

Antworten

Danijel 29. April 2021 um 13:49

Hallo Armin,

was hälst du von dem Shop AsVIVA? Ich habe auf Basis deines Tests, das AsVIVA S17 Pro bestellt. Das war am 21.02.21.
Heute bekam ich eine E-Mail, dass das Bike angeblich erst am 04.06.21 bei denen im Lager ankommen wird.
Das wären dann fast 4 Monate Wartezeit. Leider finde ich das gar nicht mehr professionell.
Deswegen die Frage, was du über den LAden AsVIVA hälst?
Warten bis das Bike im Juni angeblich kommt oder Geld zurück verlangen?

LG Danijel

Antworten

Armin 29. April 2021 um 14:32

Hallo Danijel,

aufgrund der Coronabeschränkungen, geschlossener Fitnessstudios und Sportvereine und den Ausgangsbeschränkungen, ist die Nachfrage nach Indoor Bikes und Fitnessgeräten explodiert. Und das nicht nur in Deutschland sondern weltweit. Solange die Nachfrage so hoch ist und die meisten Bikes in Asien produziert werden, wird es immer wieder zu langen Lieferzeiten kommen. Nicht nur bei Asviva sondern auch bei anderen Händlern und Shops.

Aufgrund der Lieferschwierigkeiten und der schlechten Erreichbarkeit, teilweise verzeichnen die Marken einen Anstieg der Supportanfragen um das 10-fache, bekommen die meisten Hersteller derzeit negative Bewertungen.
Die Lieferfähigkeit wird sich erst normalisieren wenn die Vereine und Studios wieder öffnen dürfen und ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist.

Ob Du den Kauf stornieren sollst kann ich Dir nicht sagen. Das hängt davon ab ob es eine alternative gibt die lieferbar ist. Oder ob Du im Sommer sowieso lieber Outdoor-Sportarten machst und das Bike deshalb nicht mehr brauchst.

Viele Grüße Armin


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